




Mit der Planung wächst auch die logistische Herausforderung. Kameras, Objektive, Drohnen, Ton- und Lichttechnik müssen vorbereitet, verpackt und für Flugreisen geeignet gemacht werden. Für einige Länder beantragen wir ein sogenanntes Carnet, damit unser Equipment problemlos durch den Zoll transportiert werden kann. Flüge, Hotels, lokale Transporte und Drehgenehmigungen werden organisiert – immer in enger Abstimmung mit unseren Ansprechpartnern bei MSC Cargo, sowohl global als auch lokal. Aus den Erfahrungen der ersten Produktionen entstand außerdem ein rund 30 Seiten umfassender Shooting Guide.
Dieses Dokument definiert genau, wie unsere Videoproduktion weltweit arbeitet: welche Bildsprache wir verwenden, welche Szenen wichtig sind und wie ein MSC Cargo Imagefilm aufgebaut ist. Dadurch stellen wir sicher, dass die Filme weltweit eine gemeinsame visuelle Handschrift tragen – egal ob wir selbst drehen oder lokale Filmteams nach unseren Vorgaben produzieren. Die Drehs selbst sind immer eine Mischung aus Präzision, Improvisation und Abenteuer.
In der Regel reisen wir mit einem kleinen, eingespielten Drei-Personen-Team an und haben pro Land etwa drei Drehtage – ergänzt durch einen Anreise- und einen Abreisetag. In dieser kurzen Zeit versuchen wir, möglichst viele Facetten des jeweiligen Standorts einzufangen: Terminals, Containerbewegungen, Transportprozesse, Infrastruktur und natürlich die Menschen, die dafür sorgen, dass täglich tausende Güter ihren Weg durch die Welt finden.
Bislang hat uns das Projekt bereits nach Großbritannien, Brasilien, Saudi-Arabien, in die Vereinigten Arabischen Emirate, nach Chile, Belgien, Deutschland, Frankreich und Spanien geführt. Viele weitere Länder befinden sich aktuell in Planung oder bereits in Produktion – darunter auch mehrere Standorte in Asien. Jeder Ort hat seinen eigenen Rhythmus, seine eigene Atmosphäre und seine eigenen Herausforderungen. Während wir in Europa vielleicht einen hochmodernen Hafen filmen, stehen wir wenige Wochen später in der Hitze eines Terminals im Nahen Osten oder beobachten Logistikprozesse in Südamerika.

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Von Rohmaterial zum fertigen Imagefilm
Nach den Dreharbeiten beginnt der zweite große Teil unserer Arbeit: die Postproduktion. Zunächst wird das gesamte Videomaterial gesichert und archiviert. Danach beginnt der kreative Prozess im Schnitt. Aus vielen Stunden Rohmaterial entsteht Schritt für Schritt der fertige Imagefilm. Mit Farbkorrektur, Musik und Sounddesign verleihen wir den Bildern ihre finale Atmosphäre, bis aus einzelnen Szenen eine zusammenhängende Geschichte wird. Während des gesamten Prozesses bleiben wir im engen Austausch mit den globalen und lokalen Teams von MSC Cargo, damit der Film sowohl visuell überzeugt als auch inhaltlich exakt die richtigen Botschaften transportiert.
Internationale Filmproduktion mit Wiener Handschrift
Für uns ist dieses Projekt weit mehr als eine klassische Videoproduktion. Es ist eine fortlaufende Reise durch unterschiedliche Länder, Kulturen und Arbeitswelten. Genau diese Mischung aus Planung, Kreativität, Organisation und internationalen Drehs macht unsere Arbeit als Filmproduktion in Wien so besonders. Und jedes neue Land bringt wieder neue Perspektiven, neue Geschichten und neue Herausforderungen mit sich. Wenn am Ende ein Film entsteht, der die Arbeit von MSC Cargo authentisch zeigt und gleichzeitig eine starke visuelle Geschichte erzählt, wissen wir: Der gesamte Aufwand hinter der Kamera hat sich gelohnt.